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Projekte I
Problemdatenbank PDB
Basis dieser Datenbank sind die Hilfsmatt-Probleme, die Dr. John
Niemann Zeit seines Lebens sammelte und auf kleinen Karteikarten
festhielt. An der Erfassung dieser Probleme in elektronischer Form
haben etliche SCHWALBE-Kollegen im Zeitraum 1997-1999 gearbeitet.
Mein eigener Beitrag belief sich auf 925 Probleme (nach Ausfilterung
von über 500 Dubletten). Die Datenbank enthält heute (März
2009) rund 159.000 Probleme und ist online erreichbar unter Chess
Problem Database Server.
Extra-Kniffliges Preisrätsel
Zwischen 1998 und 2000 wurde jeweils zum Jahresende in Kooperation
mit dem Schachhaus Mädler (Dresden) ein extra kniffliges Preisrätsel
zur Veröffentlichung in der Zeitschrift SCHACH erarbeitet.
Leider blieb die Löserbeteiligung gering und die Weiterführung
wurde nach 3 Jahren eingestellt.
Weihnachtspreisausschreiben mit hohem Schwierigkeitsgrad werden
traditionell weiterhin angeboten im "Skittles Room" des ChessCafe.
Schlagabtausch im Räuberschach
Dieses von mir im Jahre 2000 fertig gestellte Buch
(Untertitel: Völlerei auf dem Schachbrett oder Freßzwang
bis zum letzten Zug. 143 S. im A5-Format) bietet im Wesentlichen
eine Sammlung von Schlagschach-Studien und -Problemen der letzten
100 Jahre und wurde vom Schachverlag
Manfred Mädler in kleiner Auflage (200 Ex.) herausgegeben.
Es ist dies das bisher einzige Buch weltweit, das sich ausschließlich
dem Thema Schlagschach widmet. Die wiedergegebenen Aufgaben sind
in 3 Kategorien unterteilt: orthodoxe Aufgaben (125 Stück),
Schlagschachaufgaben mit zusätzlichen Märchenelementen
(8 Stück) und retroanalytische / schachmathematische Aufgaben
(27 Stück). Das Buch wird inhaltlich abgerundet durch einen
historischen Abriss des Schlagschachs, ein Glossar, Quellen- und
Autorenregister, eine Liste der Nachdrucke sämtlicher Aufgaben
sowie ein kurzes Porträt von mir.
Einen aktuellen Errata-Zettel zum Buch gibt es hier: ERRATA
(als pdf-Datei).
Eine ausgezeichnete Bibliographie zum Schlagschach wurdevon John
Beasley verfasst und ebenfalls Ende 2000 publiziert: A
first survey of Losing Chess endgame material published up to the
end of 1999 überlappt teilweise mit meinem Buch, verzichtet
allerdings weitgehend auf LC-Märchen und -Retros und bringt
dafür mehr Endspieltheorie. Sie ist vom Autor auch als Broschüre
(32 S., DIN A4) zu beziehen.
Ein wenig Anschauungsmaterial sowie Dokumentationen zum Schlagschach
und dessen Geschichte habe ich hier zusammengestellt: Schlagschach
I f.
Eine elektronische Datenbank mit Schlagschachproblemen wird von
mir gepflegt und laufend aktualisiert (z. Zt. 230 Probleme; Stand
März 2009).
Die Brüderschaft 1885
Die Brüderschaft, eine Schachzeitschrift,
die nur über einen Zeitraum von 4 Jahren (1885-1888) erschienen
ist und anschließend in die Zeitschrift Deutsches Wochenschach
überging, hat unter Sammlern aufgrund ihrer extremen Seltenheit
einen fast mystischen Ruf erlangt. Es ist um so erfreulicher, dass
nun ein Reprint der Brüderschaft (zunächst der
Jahrgänge 1885/86 in einem Doppelband) vorliegt.
Das Original des Jahrgangs 1885 war in altdeutscher
Schreibschrift abgefasst und lag als schon teilweise verblichene
Blaukopie vor, musste demnach zunächst in die normale lateinische
Schrift umgeschrieben werden. Es ist mir gelungen, diese Arbeit
(inklusive eines druckfertigen Layouts) zum Jahresende 2002 fertigzustellen,
so dass der Reprint Ende April 2003 bei "Publishing House Moravian
Chess" erscheinen konnte.
Zu diesem Projekt besteht auch eine Seite auf der KWA-Homepage.
Mein Dank gilt Michael Negele (Wuppertal), der
durch zahlreiche Hilfestellungen zum Gelingen des Projekts beigetragen
hat und zudem ein treffliches Vorwort zum Reprint verfasste, sowie
Schachfreund Hans-Georg Kleinhenz (München),
der im Zuge einer nachträglichen Datenbank-Erfassung der Partien
einzelne Fehler und Ungereimtheiten im Reprint aufgespürt hat
(siehe Errata-Zettel
- als pdf-Datei).
Schach-Redakteur für
Kaissiber
Eine nebenberufliche Tätigkeit beim Verlag Stefan Bücker
(Nordwalde), die ich von Februar bis Juni 2003 ausübte.
Im wesentlichen Übersetzungen englischer Artikel ins Deutsche
und eine Reihe von Buchrezensionen, siehe Kaissiber Heft
19 bis 29.
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