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Problemspalte in der Gambit Revue
Im Jahre 2002 habe ich Manfred Mädler in der Betreuung
der Gambit Revue-Problemecke abgelöst. Es wurden
dann allerdings nur noch zwei Ausgaben dieser Zeitschrift
(GR Heft 1+2 und 3+4 2002) gedruckt, danach erschien
auch diese Schachzeitung nicht mehr (die Publikation wurde
definitiv eingestellt).
Manfred Mädler beim Blitzschach mit
Elena Winkelmann (Dresden, Juli 2002) |
Das Fabel-Buch (Mitarbeit)
Der vollständige problemschachliche Nachlass von Dr.
Karl Fabel soll in Buchform aufbereitet werden, einige "Schwalben"
sind in dieses Projekt involviert. Ich habe die elektronische
Erfassung der 812 orthodoxen Probleme durchgeführt (Diagramme
erstellt, dazu Probleme mit ursprünglichem Lösungstext
als doc-Datei).
Projektleiter ist der bekannte Schachproblemist und Autor
Hilmar Ebert (Aachen), der auch den Projektfortschritt
auf seiner Website
dokumentiert.
Bibliographie der Festschriften
deutscher Schachklubs
Ein weiteres
Buchprojekt der Ken
Whyld Association, das im Jahre 2004 geboren wurde
- die Idee stammt von Romano Bellucci (Venedig), der sich
auch als Verleger anbot. Als (Ko-)Autor wurde der bekannte
Bochumer Sammler Hans-Jürgen Fresen gewonnen, das
(deutsche) Manuskript wurde in gemeinsamer Arbeit bis
August 2007 erstellt. Die für die zweisprachige (Deutsch/Englisch)
Ausgabe nötige Übersetzung wurde von Johannes
Fischer erledigt (Korrekturlesung: Leonard Skinner).
Im Buch sind alle Schach-Vereine berücksichtigt,
die bis 1914 gegründet worden sind und mindestens
eine Festschrift herausgegeben haben (inklusive der Klubs,
die heute nicht mehr existieren, wie z.B. Schadows Schachklub).
Zu jedem Festschrift-Eintrag gehören neben den rein
bibliographischen Daten auch Angaben / Kommentare zum
Inhalt der Festschrift. Zum Buch steuerte Egbert Meissenburg
ein Vorwort und Michael Negele eine Einleitung bei. Zahlreiche
Illustrationen (teils in Farbe) wurden aufgenommen.
Das Buch erschien im Mai 2008.
Eine dem Buch gewidmete Seite
findet sich auf der Homepage der Ken Whyld Association.
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Titel des Buches: Der Tradition
verpflichtet ...
Eine Bibliographie der Festschriften deutscher
Schachvereine, gegründet bis 1914
214 S., kartoniert / Großformat, Fadenheftung
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Die Lasker-Monographie
(Mitarbeit)
Ein Buchprojekt, das von der Emanuel Lasker Gesellschaft,
insbesondere von Stefan Hansen (Berlin) initiiert
wurde. Projektstart war Januar 2006, die Projektleitung lag
bei Michael Negele (Wuppertal), Hauptredakteur
war Richard Forster (Zürich). Das knapp
1.100 Seiten starke Werk (im Großformat) ist im November
2009 erscheinen. Zahlreiche Autoren waren an diesem Buch beteiligt,
meine Mitarbeit an diesem Projekt war überwiegend technisch-formaler
Natur (Harmonisierung und Standardisierung, Quellen-Kanon,
Abbildungsverzeichnis; auch zwei Kapitel aus dem Englischen
übersetzt). Zudem konnte ich ein kleines Kapitel über
"Laskers Probleme" beisteuern. Weitere Einzelheiten
auf der KWA-Website!
Ein für Problemfreunde interessanter (wenn auch kleiner)
Lasker-Fund hat sich im Zuge der Recherchen zum Buch ergeben.
Es handelt sich um die wohl einzige Märchenschachaufgabe,
die von Emanuel Lasker gebaut wurde, daher zweifellos eine
"Rarität". Da sie ins Buch nicht recht passen
wollte und dort unberücksichtigt blieb, soll diese Märchenstudie
hier nachgetragen werden:
Emanuel Lasker
1021. Funkschach, 31. Oktober 1926
Weiß am Zug gewinnt
f2 = Berolinabauer
(zieht schräg, schlägt gerade) |
Besprechung aus dem Funkschach:
Im gewöhnlichen Schach wäre das keine Kunst, da die
Dame sich einfach auf f1 festsetzen und den wK zur Entscheidung
herankommen lassen würde. Im Berolina-Schach droht der
Bauer aber auf e1 und g1 mit Umwandlung, wobei
ihm sein K über e3, f3 und g3 von e2 und g2 aus zu unterstützen
strebt. Der Gewinnzug [besser "das Gewinnmanöver"
- R.B.] ist recht amüsant, die Remisgefahr groß.
Lösung:
1. Dd1 Kg3 (falls Ke3, so 2. Kb7) 2. Dh1 Kf4 (dem sK muss f3
dauernd verwehrt werden) 3. Kb7 Ke3 4. Dd1 Kf4 5. Kc6 Kg3 6.
Dh1 usw., bis der wK den Bf2 erobert. Ein Treppenwitz!
Lektoratsarbeiten für den Joachim
Beyer Verlag
Eine Reihe von Klassiker-Ausgaben habe ich für den Joachim
Beyer Verlag (Hollfeld) lektoriert bzw. überarbeitet/ergänzt.
Hier eine Auflistung:
- Hans Müller: Angriff und Verteidigung.
Strategie und Taktik im Schachspiel (4. Aufl., 2006)
- Artur Jussupow, Mark Dworezki: Der selbständige
Weg zum Schachprofi. Geheimnisse und Tipps aus einer
neuen Schachschule
(5. Aufl., 2006)
- Hans Kmoch: Die Kunst der Verteidigung.
Wege zum Erfolg (5. Aufl., 2006)
- Hans-Hilmar Staudte, Kurt Richter: Richtig und Falsch.
Praktische Endspielkunde (3. Aufl., 2006)
- Hans-Hilmar Staudte, Milu Milescu: Das 1x1 des Endspiels.
Ein Lehr- und Lesebuch der Endspielkunst (3. Aufl., 2007)
- Kurt Richter, Godehard Murkisch: Kurzgeschichten
um Schachfiguren. Ein Bilderbuch des Schachspiels,
zugleich ein Unterhaltungsbuch für alle Schachfreunde
(4. Aufl., September 2010)
- Kurt Richter: Einfälle - Reinfälle.
Schach zum Lesen und Lernen. 217 Diagramme mit Fragen und
Antworten (4. ergänzte Aufl., 2010)
- Max Euwe: Positions- und Kombinationsspiel im Schach
(6. Aufl., September 2010)
- J.R. Capablanca: Grundzüge der Schachstrategie
(8. Aufl., 2010)
- Max Euwe, Walter Meiden: Meister gegen Meister
(4. Aufl.)
[Lektorat / 5 neue Partien]
- Artur Jussupow, Mark Dworezki: Effektives Endspieltraining
(4. Aufl., 2010)
[Korrekturlesung]
- Artur Jussupow, Mark Dworezki: Effektives Eröffnungstraining
(4. Aufl., 2010)
[Korrekturlesung]
- Kurt Richter: Der Schachpraktiker. Ein Wegweiser
für Lernende (7. Aufl., 2011)
- Max Euwe: Schach von A-Z. Eine vollständige
Anleitung zum Schachspiel (7. Aufl., 2011)
[Lektorat / redaktionelle Bearbeitung]
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